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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Alec Empire - Futurist |
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Alec Empire und sein Projekt Atari Teenage Riot sind ohne Frage zu den Kreativitätsvorreitern der letzten zehn Jahre zu zählen, wenn es um Musik - und Lärm - aus Deutschland geht. Dabei ist das Label "Deutsch" das Letzte, was im Umfeld von Digital Hardcore Records erwünscht ist.
"Ich sehe mich nicht in erster Linie als Deutscher", so Alec, "und ich erfülle gewiss kein nationales Stereotyp". Mit erfrischenden bis radikalen Parolen und unglaublichen Tönen, mit denen höchstens Aphex Twin mithalten kann und die Lautsprecher weltweit explodieren lassen, setzte sich Empire schon jetzt ein Denkmal. Optik, Artwork und natürlich seine Musik könnten unangreifbarer nicht sein. Mit seinem neuen Album "Futurist", das zu Ostern erschienen ist, geht er zurück. Zurück zur Gitarre. "Ich habe mit 13 in einer Punkband gespielt", erinnert er sich, "ich habe Gitarren immer geliebt". Für ihn und sein Klientel ein logischer Schritt, "ich versuche an jedes Album anders heranzugehen", also kramte er seine alte Gibson raus und kaufte sich noch eine Flying-V-Gitarre dazu. Lange saß er im Studio und optimierte den Klang seiner neuen Spielzeuge. "Es dauerte schon eine Weile, bis sich alles gut angehört hat", erinnert er sich.
Wer bislang auf Empire gesetzt hat, kann es getrost weiter tun. Nichts ist von der Energie verloren gegangen, beim Anhang des zornigen Berliners läuft schon alleine bei Nennung einiger Titel das Wasser im Mund zusammen: "Night Of Violence", "Make Em Bleed", Terror Alert High". Als erste Single wurde in strikt limitierter Auflage "Gotta Get Out" ausgekoppelt. Angenehm unangenehmer Noise.
Alex Marner
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