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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Agnostic Front - Warriors |
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Agnostic Front scheinen unkaputtbar. Statt langsam aber sicher an die Hardcore-Rente zu denken, hauen die New Yorker mit "Warriors" ein Brett raus, um das sich sie manche (Nachwuchs-)Kapelle beneiden wird. Zu Recht, denn hier stimmt alles: Songs, Attitüde und Sound.
"Warriors" knüpft nahtlos an den ebenfalls saustarken 2004er-Output "Another Voice" an, der stilistisch wiederum auf dem 92er-Machwerk "One Voice" aufbaute. Kennern ist klar: Auf "Warriors" regiert schwer metallisierter Hardcore, während Ausflüge in den Punk (wie etwa zu "Riot! Riot! Upstart"-Zeiten) weitgehend außen vor bleiben. Die 14 Songen strotzen vor coolen Beatdowns, fetten Metal-Riffs, aggressiven Doublebass-Attacken, eingängigen Singalongs und lässigen Mosh-Parts. Krönung sind einmal mehr die markante Gesangsleistung von Roger Miret und die gleichermaßen wuchtige wie transparente Produktion seines "kleinen" Bruders Freddy Cricien. Auch Hatebreed-Intimus Zeuss sorgte dafür, dass beim Sound wirklich gar nix anbrennt.
Ansonsten tritt die gute halbe Stunde einfach nur gnadenlos Popo. Angesichts des durchgehend starken Liedguts ist es eigentlich unfair einen Songs besonders hervorzuheben. Allerdings darf man nicht verschweigen, dass dem Quintett mit "For My Family" ein ähnlicher Szene-Überhit gelungen ist, wie anweil mit "Gotta Go".
Fazit: "Warriors" ist eine Lehrstunde in Sachen Hardcore und straft alle Mäuler lügen, die behaupten, Agnostic Front sei nur noch Alte-Säcke-Hardcore. Ganz, ganz stark!
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von Agnostic Front:
> Dead Yuppies > Riot Riot Upstart > Something's Gotta Give
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