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CD-Review After Forever Exordium   CD-Review ::: After Forever - Exordium

Review After Forever - Exordium  
Review

After Forever
Exordium
Transmission / Alive (Vertrieb)
erschienen im November 2003
Progressive / Epic Metal
 
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Neben sechs neuen Songs kommt diese Mini-EP – eine komplette Platte wird im Sommer 2004 folgen – auch mit einer zusätzlichen DVD um die Ecke, die Videoclips und einiges mehr enthält. Der Fan bekommt also was für's Geld. "Line Of Thoughts", der Opener, ist ein richtig schönes Instrumentalstück, das Metal und Klassik in beeindruckender und nicht erdrückender Weise verbindet. Dramatik ja, aber bitte nicht zuviel davon. Der direkte Übergang zu "Beneath" zeigt die Holländer von einer ruhigen, sehr zarten Seite und auch Sängerin Floor Jansen bringt hier mehr die klassischen Aspekt in den Vocals ins Geschehen. Die Ausnahmesängerin beschränkt sich darauf allerdings wieder einmal mehr nicht und bringt erneut wirklichen Abwechslungsreichtum auf's Tablett. Im Vergleich zu Nightwish bin ich nach wie vor der Meinung, künstlerisch und auch technisch zieht Tarja den kürzeren. Das Material selbst ist unglaublich ausgefeilt, strotzt vor passend gesetzten Akzenten und Details, verknüpft Härte mit Sanftheit absolut klasse und verliert bei aller Songdienlichkeit nie den theatralischen und klassischen Aspekt aus den Augen. Klar, After Forever machen keine Mucke, die man sich im Vorbeigehen gibt. Dafür gibt es andere Bands. Und für's ganz schnelle Vorbeigehen die Charts. "Exordium" ist zum Großteil sehr getragen und melancholisch ausgefallen, selbst flottere Stücke, die die Konzentration auf mehr Dynamik lenken und auch mal mit Sander Gommans (Mark Jansen ist nicht mit von der Partie – scheint sich wohl mehr seiner anderen Band Epica zu widmen) Grummel-Gesang daherkommen, vergessen diesen Grundstock nicht. Aggressiv ist hier nichts, wenngleich erwähntes Stück sehr kraftvoll, treibend und metallisch ausgefallen ist. Ich kann nur sagen: Greift zu Leute. Und wer auf Nightwish steht, sollte es gleich zweimal tun. Und wer die finnischen Opern-Metaller wegen des Gesanges nicht mag, dafür aber durchaus klassisch angelegte, düstere Mucke mit enrom hohem Niveau, kommt an After Forever eh nicht vorbei. By the way: Solltet ihr euch Iron Maidens "The Evil That Men Do" nicht in After Forever-Version vorstellen können: Das müsst ihr euch unbedingt geben!
 
Eva-Maria Übelhack
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