 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Aeon Spoke - Aeon Spoke |
 |
Was ist das denn? Angesichts der Namen Paul Masvidal und Sean Reinert (Ex-Cynic, hatten auch mal bei Death die Finger im Spiel) war ich auf irgendwas metallisches vorbereitet, aber mit Metal haben Aeon Spoke so viel zu tun wie der VfL Bochum mit der Champions League. In unserem Fall Gott sei Dank, denn was die Herren mit ihrem gleichnamigen Debüt abliefern ist eine ganze Spur gewagter als wieder auf ausgelatschten Pfaden zu wandern. Wunderschöne Melodien schmeicheln des Hörers Ohr, über dem ganzen Werk schwebt eine Aura des Zerbrechlichen. Nicht im negativen Sinne, vielmehr ist der Kontrast zwischen Zartem und subtil Hartem einer der Pluspunkte dieses Werks. Masdivals Stimme und die (trotz aller Entspanntheit) treibende Rhythmik Reinerts sind das Fundament, um das herum sphärische Klänge und himmlische Hooklines gebaut werden, die trotz aller Komplexität immer eingängig und nachvollziehbar bleiben. Das erinnert entfernt ein wenig an Radiohead in der Frühphase, was Aeon Spoke nicht zum Nachteil ausgelegt werden darf, im Gegenteil, man kann das ruhigen Gewissens als Referenz verstehen.
Nichts für die Tanzflächen, sondern Musik für den Kopf, das Herz und den Bauch. Klarer Tipp für all diejenigen, deren Horizont nicht jenseits der Termini Indie und Prog aufhört.
Tom Küppers
> Alle Beiträge von Tom Küppers
 |
Aeon Spoke bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |