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CD-Review ::: Aaliyah - Aaliyah (Edition 2004) |
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Soundguru und Über-Produzent Timbaland aka Tim Mosley und sein Kumpane Magoo haben das zweite ("One In A Million", ursprünglich 1996 erschienen) und dritte Album ("Aaliyah", 2001) der Künstlerin aufgepeppt, um es im aktuellen Schaltjahr an den geneigten R&B-Fan zu bringen. Ferner zu haben ist die Debüt-LP "Age Ain’t Nothing But A Number", die die Sängerin schon 1994, im Alter von 15 Jahren, veröffentlichte.
Am 25. August 2001 verstarb Aaliyah bei einem Flugzeugunglück auf den Bahamas. Keine Frage, sie war schon vorher in der entsprechenden Szene hoch geschätzt, lieferte sie schließlich, vor allem durch Timbalands Beats unterstützt, heißesten Soul einer ganz speziellen Güteklasse. Seit ihrem Tod aber nimmt sie in der Black-Music-Gemeinde den Status einer Heiligen ein. Vor allem Missy Elliott ruft uns Aaliyah verbal und visuell immer wieder ins Gedächtnis.
Wer noch kein Album von der Frau besitzt, die einst R. Kelly heiratete, ist mit diesem doppelten Re-Release vollständig bedient. Insgesamt 36 Songs, darunter vier Bonus-Tracks, die den Untertitel "Edition 2004" rechtfertigen, leisten Erinnerungsarbeit. Das einmalige Talent Timbalands, der sich mit den Neptunes die Producer-Krone auf diesem Planeten teilt, zeigt sich nicht nur bei prominenteren Songs wie "Try Again" oder "We Need A Resolution", beide auf "Aaliyah", in voller Pracht. Sein Talent wäre aber natürlich wenig wert ohne die formidable Stimme Aaliyahs. Ein Maßstab im R&B.
Alex Marner
> Alle Beiträge von Alex Marner
Weitere CDs von Aaliyah:
> One In A Million (Edition 2004) > I Care 4 U > Aaliyah
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