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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: The Eighties Matchbox B-Line Disaster - Horse Of The Dog |
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Ein beeindruckendes Debüt kommt von einem Newcomer mit unaussprechlichem Bandnamen: The Eighties Matchbox B-Line Disaster. Was in die englischen Freaks gefahren ist, ihre Kapelle so zu nennen, lest ihr im Interview. An dieser Stelle jedoch zählt die Musik und die ist wirklich nicht von schlechten Eltern. Im Kontext einer fast orgasmatischen Steigerung über die gesamte Albumlänge legt das Quintett mit einem astreinen Rockabilly in Cramps-Manier los: "Celebrate Your Mother" ist verständlicherweise gleichzeitig die erste Single-Auskopplung. Mit vielen Rock'n'Roll-Zitaten geht es weiter im Set, welches stetig mit härteren Gitarren und mehr Punk-Rock angereichert wird. So funktioniert die erste Hälfte von "Horse Of The Dog" auch als intensives Konglomerat aus Rockabilly, Punk-Rock und leichten Noise-Eskapaden. Ab "Giant Bones", ziemlich genau in der Hälfte des LongPlayers angesiedelt, erfolgt der Bruch zu einem Sound, den manche als "anstengend" bezeichnen würden. Doch The Eighties Matchbox B-Line Disaster begehen nicht den Fehler, den roten Faden des Stücks zu verlieren, so dass man als Hörer zwar gelegentlich stark gefordert, aber nicht abgeschreckt wird. Diese verrückten Engländer sind ein Beweis dafür, dass es auch heute noch möglich ist, einen völlig eigenständigen Sound aus vielen verschiedenen Vorgaben zu kreieren und auch ohne Massenkompatibilität einen Deal zu ergattern. Weiter so, Jungs!
Thorsten Wilms
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