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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: 3 Inches Of Blood - Fire Up The Blades |
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"Fire Up The Blades" klingt wie ein Bastard aus Manowar, Priest zu "Painkiller"-Zeiten und Accept bzw. U.D.O.. Zudem sind sich die Amis nicht zu schade, hier und da Speed- und Thrash-Einflüsse in die knapp 53 Minuten einzubauen. Sehr "truer" Metal also, den man je nach Sichtweise belächelt oder vergöttert. Ich halte es eher mit Ersterem, denn die selbsternannten Wikinger waten vor allem knieftief in gängigen Metal-Klischees. Gähn.
Dennoch muss man 3 Inches Of Blood zugestehen, dass sie a) zwölf abwechslungsreiche und unterhaltsame Songs (plus Intro und Outro) auf ihren neuen Longplayer gepackt haben, b) mit Herzblut und Spaß bei der Sache sind und c) "Fire Up The Blades" eine sehr ordentlich Produktion (von Slipknot-Schlagzeuger Joey Jordison) aufweist.
Daher mache ich es an dieser Stelle kurz und empfehle die Scheibe allen, die die genannten Vorbilder schätzen und daher auch kein Problem mit dem echt fiesen Eier-Kneif-Gesang von Fronter Cam Pipes haben. Wer hingegen nicht gerade auf 'nem Heavy-Metal-Retro-Trip ist, kann getrost einen Bogen um "Fire Up The Blades" machen.
Joachim Brysch
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