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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: 2Ton Predator - Demon Dealer |
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Wie schnell die Jahre vergehen wird mir immer wieder in Erinnerung gerufen. Kürzlich wieder so ein Tag: Die neue 2Ton Predator liegt im Briefkasten, es muss also wieder mehr als ein Jahr vergangen sein. Angeblich erschien der Vorgänger "Boogie" sogar 2001. Mir kommt es vor, als wäre es erst ein paar Monate her. Irgendwer versucht mir hier einen Streich zu spielen, oder? Meine Beigeisterung ob der letzten Scheiben der Schweden hielt sich bis dato ohnehin arg in Grenzen. An ihre Helden Pantera und Crowbar kam das Quartett einfach in keinem Moment heran. Daher wurde das Einlegen von "Demon Dealer" in den Player auch nicht gerade von Jubelschreiben begleitet. Doch halt: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. "Pipeyard Killings" knallt dermaßen brutal durch die Boxen, dass die Nähe zum Death Metal sich aufdrängt, "Bone Brigade" begeistert mit Slayer-Riffs und abwechselnd bösen Stampf-Rythmen und der Titeltrack sorgt durch eindringliche Mid-Tempo-Akkorde und heftige Grooves für die erste schöne Abwechslung. Die Death-lastigen Brutalo-Tracks sind in der Überzahl und können in einem kontinuierlichen Durchlauf von "Demon Dealer" etwas anstrengen, generell ist der Eindruck des Dritt-Werkes von 2Ton Predator jedoch ein durchaus positiver. Die aggressiven Herren scheinen endlich eine eigene Identität gefunden zu haben. Von den großen Vorbildern beeinflusst aber eben nicht einfach kopiert. Bei mir läuft die Platte heute zum dritten Mal nacheinander. Und ich freue mich aufs nächste Jahr. Eine schöne Entwicklung!
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von 2Ton Predator:
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