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Mr. Undercover
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  Story ::: Mr. Undercover
Review

Popmusik ist unwichtig

November 2006

Was ist, wenn eine Frau ihren Mann aus dem achten Stock wirft? Schöner wohnen! Und was, wenn wir die komplette Bundesregierung aus dem 10. Stock werfen? Gesundheitsreform! Mit guten Aussichten von einigermaßen fairen Richtern wegen Notwehr freigesprochen zu werden...

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In meiner Eigenschaft als Musikjournalist werde ich oft gefragt, ob ich nicht Vorschläge für Plattenrezensionen machen könnte. Kann ich. Und nicht zu knapp. Und da liegt das Problem. Denn nach eingehender Betrachtung aller Aspekte und nach gründlichem Studium sogenannter "VÖ-Listen" bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es im Grunde keine Entschuldigung für Popmusik gibt. Bedingt durch die jüngsten Ereignisse muss man die Sache heutzutage einfach realistisch sehen. Popmusik zahlt sich monetär kaum noch aus, ist in der Herstellung zu teuer und verkündet meist unpraktikable Lebenskonzepte. Doch das beste Argument für ein generelles Verbot ist die Tatsache, dass die meiste Popmusik schlicht schlecht ist. Niemand stellt tausend Tonnen Erdbeermarmelade her, nur weil er erwartet, dass fünf Tonnen davon essbar sind. Die Popindustrie indes tut genau dies. Ganz zu schweigen von dem - erst kürzlich durch den Stromausfall in Mode gekommenem Begriff - "Dominoeffekt". Denn Musik animiert Hörer zum Musikmachen. Ein Lied, verbreitet durch globalen Medienzauber, wird möglicherweise mehrere tausend mindere Plagiate hervorbringen. Nein, nicht möglicherweise. Ganz bestimmt sogar. Werft einen Blick auf myspace.com [klick], wo Myriaden von talentfreien Menschen, die - nur weil sie von missverstandenen Eltern zu Weihnachten eine Trommel, eine Gitarre oder ein Alt-Saxophon geschenkt bekommen haben - glauben, sich Musiker nennen zu dürfen. Und zu jener Gattung unangenehmer Mensch heranreifen, die, zumeist mittellos und sich völlig selbst überschätzend, in unzähligen Stunden unzählige Mitmenschen mit dem im höchstem Maße langweiligen Thema Popmusik malträtieren. Ein bisschen sinnloses Gerede hier und da und schon halten sie sich für wichtig. Man erinnere sich nur an das sinnfreie Geplauder zwischen Rod Stewart und Thomas Gottschalk bei der letzten "Wetten, dass"-Horrorshow. Oder an Justin Timberlakes Ergüsse. Gut, dieses mag zum Teil natürlich auch an Dampfplauderer Gottschalk gelegen haben (ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, dass er seine weiblichen Gäste immer über Gebühr anfasst? Selbst wenn diese erst 14 Jahre alt sind?). Trotzdem: Popmusiker sind unwichtig. Popmusik ist unwichtig. Wichtig sind Essen, Geld und Gelegenheiten, seine Feinde zur Sau zu machen. Gebt einem Mann diese drei Dinge und ihr werdet nicht mehr viel Geplärre von ihm zu hören bekommen...

Ralph Buchbender
 

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