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  Story ::: Foo Fighters
Review

02.02.2006, Hamburg - Alsterdorfer Sporthalle

Februar 2006

"Can you hear me?"

Ja, Dave, wir hören dich. Schon das satte Intro zum Opener "In Your Honor" macht klar, dass dieser Abend in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg zu einem großen wird.

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Dave Grohl und seine Mitmusiker Nate Mendel (Bass), Chris Shiflett (Gitarre) und Schlagzeug-As Taylor Hawkins sind offensichtlich bestens gelaunt. Voller Elan legen sie los und reißen die ca. 7.000 Zuschauer in der ausverkauften Halle sofort mit sich. Kein Wunder, folgt auf "In Your Honor" mit "All My Life", "My Hero" und "Best Of You" doch Hit auf Hit. Im Innenraum gibt es fortan kein Halten mehr und die Crowdsurfer haben die ersten Reihen sofort in ihrer, äh, Hand. Auch auf den Tribünen der alten Halle hält es niemanden mehr auf seinem Stuhl - die Foo Fighters haben ihr Publikum sofort fest im Griff.

Zwischen den Songs kommuniziert der kurzhaarige Grohl, der heute in einem roten Hemd auftritt, immer wieder mit seinen Fans. Er sei heute Abend der Host, der seinen Gästen einen schönen Abend bereiten wolle etwa. Oder dass er alle zu einem schönen Glas Whiskey in sein Wohnzimmer einladen möchte und das Wohnzimmer sei heute die Alsterdorfer Sporthalle... Ferner scheint die Band Gefallen an einem sehr deutschen Kräuterlikör gefunden zu haben und widmet ihm daher diesen Abend. Er bemüht sich also redlich und das Hamburger Publikum bedankt sich immer wieder mit frenetischem Applaus.

Es folgt weiter Hit auf Hit, Zeit zum Luft holen bleibt da bei voller Lautstärke kaum. Erst als "Everlong" in einer akustischen Version dargeboten wird, beruhigt sich die Menge für einen Moment. Doch das Finale wird wieder in voller Besetzung gespielt und es wird weiter gerockt. Nach etwas mehr als 100 schweißtreibenden Minuten verschwinden die vier gefeierten Foos dann von der Bühne, um kurz darauf noch eine zwei Stücke ("Cold Day In The Sun" & "Monkey Wrench") umfassende Zugabe zu spielen. Um 23:45 Uhr ist dann endgültig Schluss. Und 7.000 begeisterte Zuschauer sind sich einig, dass dieses Konzert ein großes war.

Noch eine kleine Anmerkung zur Organisation: Offensichtlich hatte der Veranstalter gleich mehrere schlechte Tage bei der Planung der Veranstaltung. So ist es mir vollkommen unverständlich, wie einem solch erfahrenen Team wie dem von der Karsten Jahnke GmbH, gleich mehrere Fehler unterlaufen konnten!? Die Zuschauerzahl war ja von vornherein klar und dass ein Großteil der Gäste bei den eisigen Verhältnissen vor der Tür ihre Winterjacken würde loswerden wollen, wohl auch. Umso erstaunlicher, dass die Garderobe bereits während des Gigs der ersten Vorband überfüllt war!? Mindestens ebenso ärgerlich ferner, dass bereits zur Mitte des Konzerts (!) das Bier ausverkauft war - mit was für einem Publikum hatte man denn da gerechnet? Erstaunlich, sehr sogar.

Ole Cordua


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