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  Story ::: The Doors
Review

17.07.2004, Bonn - Museumsplatz

Juli 2004

In einem Radio-Interview sagte Ray Manzarek, wer nur Jim Morrison hören wolle, solle nicht zu Konzerten der Doors Of The 21st Century gehen. Aber geht das denn – die Doors ohnen Jim Morrison? Ich muss gestehen, ich war vor dem Konzert aufgeregt wie ein kleines Mädchen. Seit Jahren liebe ich die Musik der Doors – und diese nun live zu erleben... Wie begegnet man einem Mythos?

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Pünktlich um 19:30 Uhr ging es los. Und spätestens bei "When The Music Is Over" hatte ich einen Kloß im Hals. Mehrere Dinge fielen mir auf: Das für Bonner Verhältnisse erstaunlich freakige Publikum (nun ja, dies war ja auch das einzige Konzert in Deutschland), der leichte Tannenduft, der permanent in der Luft lag (war ja irgendwie zu erwarten) und – hey, Jim Morrison ist doch tot – wieso steht er dann da vorne auf der Bühne? Der The Cult-Sänger Ian Astbury sah aus wie Jim: enge Hose, breite Gürtelschnalle, enges, glänzendes schwarzes Hemd und längere gelockte Haare. Sogar die Körpersprache hat er adaptiert. Astbury hat eine fantastische Stimme und ist für mich eine wirklich würdige Vertretung.

Viele sagen den Doors ja etwas Magisches nach. Als ausgerechnet bei "Riders On The Storm" ein Gewitter auf dem Museumsplatz nieder ging und mitten im Stück ein lauter Donner zu hören war, hatte wohl kaum einer der angereisten Fans keine Gänsehaut – die Pfiffe und das Gekreische des Publikums war bald lauter als die Musik – ja, die Bonner können rocken!

Die Doors waren von jeher auch eine Band mit politischer Aussage und so ließ es sich Keyboarder Ray Manzarek nicht nehmen, nach "The Unknown Soldier" (in dem übrigens Astbury, wie früher Jim, sich von Gitarrist Robby Krieger "erschießen" ließ) unter der Zustimmung der Menge zu verkünden: "In November we get rid of Mr. Bush!".

Als in der Zugabe schließlich "Light My Fire" angestimmt wurde, war die Fangemeinde nicht mehr zu halten. Es wurde lauthals mitgesungen, geklatscht und getanzt - wie gesagt, die Bonner können rocken! Um 22:00 Uhr gingen sie schließlich von der Bühne. Zweieinhalb Stunden Mythos live - ich jedenfalls bin begeistert. Jim is dead – es lebe Jim.

Caroline Pirko Grunwald


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