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  Story ::: Der Junge mit der Gitarre
Review

13.05.2004, Köln - Underground

Mai 2004

Von der Pausenbühne des Bizarre-Festivals zur MCD, von der MCD zum Album. Mit dem Album auf Tour und irgendwie dann auch noch zum Grand Prix. Schluss. Aus. Oder? Ganz und gar nicht – Tobias Schacht a.k.a. Der Junge mit der Gitarre hat soeben sein zweites Album veröffentlicht und bat dieses nun mit Band live dar. Er sang unter anderem über seine bis vor zwei Wochen geplante Weltreise. Wir wollten "Meer sehn".

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Bereits einige Wochen vor seinem Konzert im Kölner "Underground" treffe ich Tobias zum Gespräch in einem Kölner Café. Wir unterhalten uns gut gelaunt über seine Teilnahme am Grand Prix, welcher für ihn einen Wendepunkt darstellte. Glaubt der Musiker denn, dass Max mit seinem "Can't Wait Until Tonight" in diesem Jahr das Rennen wird machen können? "Max hat eine super Stimme, wird aber nicht gewinnen. Der Song ist zu amerikanisch und wenn man sich anschaut, wer in den letzten Jahren die Trophäe nach Hause getragen hat, ist er wohl chancenlos." Aber die Promotion-Maschinerie via Rabrosieben stimmt doch? "Klar", lacht der Wahl-Hamburger, "aber dabei geht es ja hauptsächlich darum, die Verkaufszahlen in Deutschland positiv zu beeinflussen. Was ja offensichtlich gut klappt. Dieses Prinzip allerdings funktioniert ja kurzfristig auch wunderbar bei den "Superstars"... "Schau dir doch mal die Revolution der Ahnungslosen an, etwa, wie es bei Jeanette aussieht. Die ist gut. Und warum? Bestimmt nicht ihrer musikalischen Kompetenz wegen. Erfolg wird nun mal in Verkaufszahlen gemessen und demnach ist sie definitiv gut." Und Tobi ergänzt: "Alle sind sich immer so einig. Sogar die Sportfreunde Stiller fragen 'geht's dir denn da genauso...' Ich hab die Schnauze voll! Konsens ist Asche, Meinung ist Gold!" Womit Tobias Recht hat. Dann mal 'ne Ansage, bitte: Mit wem würde er denn gerne mal auf einem Festival auftreten? "Oh, gute Frage. Einen Riesenspaß habe ich immer wieder bei Extrabreit. Wenn ich frei wählen könnte, wären sicherlich Janes Addiction, Jimmy Eat World und die Red Hot Chili Peppers dabei. Und System Of A Down natürlich – geile Musik!" Alles klar, da würde ich wohl auch kommen...
Und wie steht's bei DJMDG mit der/den Beziehung(en) zum anderen Geschlecht? Auf die Frage, ob er liiert sei, antwortet er nur zögerlich:
 "Ja, seit zwei Jahren. Und wir planen eine Weltreise! Wir wollen unbedingt nach Tasmanien – wegen der sauberen Luft. Und nach Neuseeland, Asien und Südamerika..." Wie er auf Tournee denn die räumliche Trennung von seiner Freundin verkraftet, will ich noch wissen. Die kommt mit und managt den Merchandising-Stand!" freut sich der Musiker.

Zwei Tage nach der CD-Veröffentlichung und der zugehörigen Release-Party mit Konzert im vollen Hamburger "Grünspan" spielt der Junge mit der Gitarre nun also im "Underground" auf. Der Laden ist gut gefüllt und offensichtlich haben auch seine neuen musikalischen Weggefährten, Stefan Nietzky am Bass und Marco "Muckel" Möller am Schlagzeug, Bock auf das Kölner Publikum. So wird nebenbei über vergangene – bestuhlte – Konzerte hergezogen und zu fast jedem Song eine sehr individuelle Entstehungsgeschichte geliefert. Gute Laune überall, die neuen Songs harmonieren wunderbar mit den Interpretationen der älteren Hits. Dann noch eine kurze Grönemeyer-Persiflage vom erst 20-jährigen Drummer auf seiner ersten Tournee, anschließend "Nie Wieder Grand Prix", der Song, den er am Morgen danach schrieb. Sogar "Meer Sehn" findet in einer etwas rockigeren Version in der ersten Zugabe den Weg ins Set.
Dann plötzlich verlautbart DJMDG, er sei seit zwei Wochen unfeiwillig solo und das folgende Liebeslied, "Mädchen...Nimm Mit Mit Auf Die Reise" hätte zur tragischen Nummer werden können. Hätte, wäre da nicht spontan die Zwischenfrage aus dem Publikum gekommen, ob er denn nun wieder auf dem Markt sei!?
 "Ich bin ein sentimentaler Typ - ich brauche noch eine Woche!" gibt Tobi zum Besten...
Der Sound ist – wie meistens im Underground – mittelmäßig, die etwa 150 Gäste allerdings haben dennoch ihren Spaß. Natürlich auch, weil die beiden neuen Jungen mit dem Bass und dem Schlagzeug ordentlich Gas geben.
Und so gehen letzten Endes alle mit einem Grinsen nach Hause. Der Junge mit der Gitarre, Stefan, "Muckel" und natürlich auch das Publikum. So wie ich.


Ole Cordua


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