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Story ::: Die Fabulösen Thekenschlampen |
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Die Fabulösen Thekenschlampen - Party, was sonst!
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vor 2001
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Seit Jahren sollte man sie eigentlich dem Olymp deutscher Musik-Kultur zurechnen, und inzwischen haben sie sich längst nicht mehr nur im D'dorfer Umfeld legendären Kult-Status ersungen. Die Legende lebt und die Schlager-Trash-Pop-Combo mit der unbedingten Party-Garantie geht wieder auf Tour.
Was "Die Fabulösen Thekenschlampen" uns in den letzten fünf Jahren haben sehen und hören lassen, erweitert den Rahmen des Musik-Menschen-Möglichen um eine ganze Dimension: Das Unnötige - und das macht einfach Spaß, soll sein und muß sein! Weltbekannte Schlager gehen reihenweise vor den drei Sirenen nebst männlicher Verstärkung in die Knie oder werden aushilfsweise kurzerhand von ihnen zu Boden gerungen. Der Mythos "Daddy Cool" outet sich als der um Längen (selbst-)verständlichere "Papa Kalt", aus dem Cher-Kauderwelsch "Shoop-Shoop-Song" ergibt sich ganz im Sinne der anspruchsvollen Gruppen-Philosophie das "Schupp-Schupp-Lied", und daß Culture Beat's "Mr.Vain" eigentlich eine Frau ist und "Fräulein Fies" heißt, war auch Uneingeweihten längst klar. Die Fabulösen Thekenschlampen gehen an die Wurzeln der Schlager-Pop-Kultur, vermischen musikalischen Frohsinn mit unwiderstehlicher Unverschämtheit, kalauernden Sex mit schamlosem geistigen Diebstahl und graduierte Partytauglichkeit mit dem bekennenden Willen zur Fehlbarkeit. Im unerforschlichen Niemandsland zwischen Fun-Punk, Schlager und Pop treiben sie ihr Publikum in nie geahnte Regionen niederen Blödsinns und reduzieren sich und den Rest der Menschheit zu grinsenden, trinkenden und singenden Rebellen gegen die Ernsthaftigkeit. Spaß ist, was wir wollen. Spaß ist, was wir tun...und, Spaß ist was wir kriegen!
Dirk Jessewitsch
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