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  DVD-Review Eric Burdon - And The Animals - Finally
Review

DVD-Review ::: Eric Burdon - And The Animals - Finally  
Review

Eric Burdon
And The Animals - Finally
Warner Vision
Pop

4:3 (NTSC)
FSK: ohne Altersbeschränkung
Sprache: Englisch
 
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My Secret Life (Buch)
Bandpage


Wer sonst, wenn nicht der ehemalige Sänger und Frontmann der Animals, Eric Victor Burdon, sollte auf dieser DVD aus dem Leben erzählen? Eine ausgeprägte Neigung zum Chronisten hatte er ja schon zur Bandzeit entwickelt. Songs wie "Montery", "It's All Meat" oder "I'm An Animal" sind die akustischen Beweise, später kamen noch eher zweifelhafte, musikalische Ausgeburten wie "I used To Be An Animal hinzu. Wer es aber tatsächlich genau wissen wollte, der legte sich seinerzeit die Autobiografie zu ("Am Anfang war es tierisch", Goldmann Verlag, München, 1986).

Diesmal hat sich also einer der großen Sänger- und Shouter-Legenden vor die Kamera gesetzt, um einen Teil seiner Lebensgeschichte zu erzählen. Weil er, wie gerade erwähnt, ja mit dem Vertellen von Dönekens aus der guten alten Zeit bestens vertraut ist, macht er das auch sehr gut. Es macht Spaß ihm zuzuhören und zuzusehen , wie es mit den Animals und auch mit der oft zitierten British-Beat-Invasion losging. Dabei werden zur Beweisführung auch andere Zeitgenossen herangezogen, wie beispielsweise Brian Auger oder die alten Bandkollegen Hilton Valentine, Chas Chandler und John Steele. Warum aber ausgerechnet Sammy Hagar des öfteren seinen Senf dazugeben darf, bleibt wohl ein Geheimnis der Macher.
Wie gesagt, es schafft reichlich Vergnügen, wenn solche Geschichten von denjenigen erzählt werden die a) dabei waren und b) den entsprechenden Sachverstand besitzen. So kann hier ein Insider auch mal, mit zeitlich bedingter Abgeklärtheit, darauf eingehen, wie übel damals die Bands von Management und Plattenfirma abgezockt wurden. Lustig wird es dann, wenn klein Eric, in (teilweise) schwarzweiß-Aufnahmen über die Bühne fegt wie ein Derwisch – wild und inbrünstig mit unglaublicher Power.

Das alles ist zu begutachten in seltenen Filmaufnahmen von Stücken wie "It's My Life", "House Of The Rising Sun", "Montery", "When I Was Young" u.v.m.. "Finally" endet mit dem Bruch der New Animals und einem Auftritt von Eric Burdon & War mit "Spill The Wine". Ein vollkommen neuer Abschnitt, der den Start zu einer ganz anderen Geschichte abgeben könnte, der wesentlich längeren und ausführlicheren Story des Sängers Eric Burdon. Bei seinem Erzähltalent und mit entsprechender Recherche könnte das mindestens eine doppelte DVD werden, die sicherlich noch spannender werden würde.
 
Norbert Striemann
 

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