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  DVD-Review Roy Orbison - Greatest Hits
Review

DVD-Review ::: Roy Orbison - Greatest Hits  
Review

Roy Orbison
Greatest Hits
Eagle Vision
Rock'n'Roll

Dolby Surround, DTS
FSK: ohne Altersbeschränkung
Sprache: Englisch
 
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Bandpage


Schmalz, nicht in kleinen Portionen, sondern gleich kilo- wenn nicht sogar tonnenweise - in bedingungsloser Selbstaufgabe unters Volk gebracht, bzw. der Angebeteten vor die Füße gelegt. Kitsch einmal positiv. Herzschmerz, Verzweiflung und letzter Aufschrei in Perfektion: Roy Orbison.
Schon bei den Anfängen des Rock'n'Roll war er mit dabei und gehört deshalb zu den Interpreten der ersten Stunde. Anders jedoch als Elvis und Konsorten entwickelte Orbison sofort ein Markenzeichen von unnachahmlicher Art: eine Stimme, die bereits beim ersten Ton nach herzergreifendem Drama klang und nicht nur Teenager-Herzen erobern konnte. Für den ehemaligen Kopf von The Band, Robbie Robertson, ist er dann auch, nach wie vor, der "Caruso des Rock'n'Roll" und spätestens seit "Only The Lonely" müsste auch dem letzten Zweifler klar geworden sein: es kann nur einen geben, wenn es um erschütternde Tragödien in Sangesform geht.

Demzufolge wurde nun endlich einmal eine DVD erstellt, die all diese triefenden Kirmesknaller zusammenfasst. Aufnahmen aus den unterschiedlichsten Shows und Ländern, längst verloren geglaubtes Material wie Beispielsweise "Crying" aus einer holländischen Fernsehshow von 1965. Neben den bekannten Sachen wie "In Dreams", "Blue Bayoo", "Running Scared" , "It`s Over" usw. usf., sind auch zwei Clips aus der legendären "Black And White Night" von 1989 zu sehen. "Down the Line” und "Pretty Woman” unterstützt von Bruce Springsteen, T. Bone Burnett, Elvis Costello, Jackson Browne und Tom Waits.
Auch die Feature-Abteilung hat erfreulicherweise einiges zu bieten: neben Pressematerial, das dem normal Sterblichen selten zugänglich ist (sogenannten EPKs) zu "King Of Hearts" und "I Drove All Night" gibt es eine Gegenüberstellung der Original Audio-Version von "An Empty Cup" aus dem Jahre 1965 in Early Mono mit der Digital überarbeiteten Fassung. Ein zusätzliches Highlight ist ganz sicher die Fassung von "Crying" im Duett mit K.D. Lang.

Insgesamt verschafft einem diese Compilation einen soliden Eindruck vom Sänger mit dem extrem hohen Herz-Schmerz-Faktor und außerdem ist es eine wahre Wonne, den Sonnenbrillenträger bei seinen Vorträgen in Augenschein zu nehmen (wer hat denn nun eigentlich den Begriff "cool" geprägt?).
Ganz zarte Gemüter werden hier ohne ein kleines Tuch, zum Zwecke der Tränentrockung, nicht auskommen.
 
Norbert Striemann
 

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