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DVD-Review Indian Tea Company - Aravinda |
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Die Indian Tea Company - das sind Guido Goh (Sarod, Gesang), Stephan Krause (Schlagzeug) und Simon Rössler (Keyboards). Wieso ihre Band so heißt, wie sie heißt, wird rasch klar: Wirft man den Silberling in den Player, ertönen fremdländische Klänge, orientalische Melodien säuseln sich aus den Lautsprechern, von der Sarod intoniert, dazu pulsieren groovende Rhythmen und ein ordentlicher Schuss Pop, der irgendwie an Sting erinnert.
In der Vergangenheit hat die Company bereits zwei CDs produziert, "Trinity" (2000) und "Premonition" (2001). Auf dem dritten Werk der Drei, das mit einer DVD zu haben ist, klingt man nicht mehr so pychedelisch wie in den jungen Jahren. Aber auch auf "Aravinda" verschmelzen Ethnotöne mit westlicher Popmusik. Natürlich bildet insbesondere das indische Saiteninstrument - die Sarod - den exotischen Reiz der Kompositionen und gibt damit der Band ihre eigentliche Identität. Ihr Meister Goh steht denn auch live im Mittelpunkt des Geschehens; davon kann man sich auf der DVD überzeugen.
Sie zeigt das Trio im Hamburger "Knust", wo das neue Material von "Aravinda" präsentiert wurde - unterstützt von zwei Gastsängerinnen und einer -cellistin. Außer der sichtbar guten Spiellaune der Jungs, die live sogar besser sind als auf Platte, dürfen sich Fans auf Interviews und eine Bandgeschichte freuen, die als Features auf der DVD zu finden sind. Unter anderem erfährt man Interessantes über die Beziehung der drei Musiker zu ihren Instrumenten und sieht auch historische Auftritte der Company.
Ob live oder im Studio - Indian Tea Company haben einen eigenständigen, eigenwilligen und doch massenkompatiblen Sound gefunden, nicht ohne Reiz, wenngleich mir der zeitweilige Flug in kommerziellere Gefilde etwas zu seicht wird.
Christian Liederer |
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