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  DVD-Review Till Brönner - A Night In Berlin
Review

DVD-Review ::: Till Brönner - A Night In Berlin  
Review

Till Brönner
A Night In Berlin
SPV
Jazz

16:9, DTS 96/24, Dolby Digital 5.1, Stereo PCM, ca. 105 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung
Sprache: Deutsch
 
> DVD-Preisvergleich
Chattin With Chet (CD)
Bandpage
Letzte News ::: 25.10.2005


"Ein so endgültiges Werk wie eine DVD zu schaffen ist eine riesige Herausforderung für mich. Es gehört Mut dazu, den Moment festzuhalten, seien es perfekte oder nicht so ideale Bedingungen am Spielort." Schenkt man Till Brönners Aussage Glauben, dürfte die Produktion von "A Night In Berlin" ihn einige graue Haare gekostet haben. Und das nicht, weil das Ergebnis ein schlechtes ist, sondern vielmehr, weil die Qualität des Ton- und Bildmaterials durchweg von unglaublich hoher Qualität ist. Da kann man sich fast schon bildlich vorstellen, wie lange an den jeweiligen Details herumgefeilt worden sein muss, wie viel Aufwand tatsächlich hinter dieser DVD steckt.

Graue Haare allerdings sucht man bei dem 34-jährigen Jazz-Trompeter allerdings vergeblich, welche zu erkennen bei dem fantastischen Bildmaterial kein Problem gewesen wäre. "A Night In Berlin" waren tatsächlich fünf Abende, welche allesamt ohne Publikum aufgezeichnet wurden. Durch diese Abwesenheit konnte der Blickwinkel der Kameras verändert und die Bühne zum zentralen Mittelpunkt des Geschehens gemacht werden. So entstanden oftmals - für Konzertmitschnitte - ungewohnte Einstellungen und dem Zuschauer wird von Anfang an das Gefühl gegeben, Teil dieser Inszenierung zu sein. Eine hervorragende Ausleuchtung der Beteiligten versteht sich dabei fast schon selbst. Für die Regie zeigt Grimme-Preisträger Volker Weicker verantwortlich.

Rund 75 Minuten lang spielen sich Brönner und seine Mitstreiter (Bruno Müller (Gitarre), Roberto Di Gioia (Piano, Keyboards), Christian von Kaphengst (Bass), Roland Peil (Percussions), David Haynes (Schlagzeug), Samon Kawamura (Turntables), Kim Sanders und Lan Nonneman (Vocals), Dana Anka und Rebecca Thürmer (Violine), Daniela Crisan (Viola) und Phoebe Scott (Cello)) durch ein durchweg hervorragend hör- und sehbares Repertoire - herauragend etwa seine Versionen von "Ready Or Not" oder oder oder...
Und wem dies noch nicht genügt, kann sich im ebenfalls sehr sehenswerten 30-minütigen Bonusfilm "A Day In Berlin" über die Motivation Brönners und die Hintergründe zu diesem Konzert schlau machen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Till Brönner hat diese "riesige Herausforderung" fantastisch gemeistert. Das Ergebnis ist ein audiovisueller Hochgenuss, der in keinem Jazz-Haushalt fehlen darf. Gratulation!
 
Ole Cordua
 

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