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  DVD-Review 2Pac - Tupac Resurrection
Review

DVD-Review ::: 2Pac - Tupac Resurrection  
Review

2Pac
Tupac Resurrection
Paramount
HipHop

16:9, Dolby Digital 5.1, ca. 108 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Sprache: Englisch, deutsche Untertitel
 
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Until The End Of Time (CD)
Bandpage


Was dem Rocker sein Kurt Cobain, das ist dem HipHop-Fan sein Tupac Shakur: auf dem Höhepunkt der Karriere gestorben, und seitdem nur noch mehr verehrt und von den wildesten Mythen ("Der ist doch gar nicht tot!") umgeben.

Wer aber behauptet, der posthume Gottstatus der beiden hänge allein mit ihrem frühen und auf unterschiedliche Weise spektakulären Ableben zusammen, der macht es sich viel zu einfach. Das beweist spätestens dieser Film, in dem sich Regisseurin Lauren Lazin auf einzigartige Weise mit dem Phänomen Tupac beschäftigt. Sie lässt den Rap-Star seine Geschichte selbst erzählen. In Form von Auszügen aus den unzähligen Interviews, die er in seinem kurzen Leben gab, darf Pac selbst durch die Doku führen, wodurch der Zuschauer so unmittelbar wie nur möglich den Aufstieg des armen Jungen aus dem Ghetto zum millionenschweren Rap-Star, seine Konflikte mit Gesetz und anderen Gegnern und schließlich seinen Tod miterleben kann. Dabei wird jedem klar, dass dieser Mann eben nicht nur der typische mit Flüchen um sich werfende Großmaul-Rapper war. Auch das konnte er sein, aber eben noch viel mehr. "Tupac Resurrection" fesselt und zieht einen in den Bann dieses Poeten, der oft zu direkt aussprach, was er dachte und sah. Man ist hin- und hergerissen, bewundert Tupac für Aussprüche, die einem sogenannten Gangsta-Rapper wohl niemand zutrauen würde, nur um dann wegen der im Raum schwebenden Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs wieder an ihm zu zweifeln. Man will ihm auf jeden Fall glauben.

Was in jedem Fall bleibt ist eine gewisse Faszination für diesen Mann, die durch das umfangreiche Bonusmaterial der DVD nur noch verstärkt wird. Neben Audiokommentaren von Lazin, Pacs Mutter Afeni und vielen anderen, die noch mehr interessante Infos über Person und Film geben, gibt es von entfernten Szenen und verschiedensten Interviews über alte Musikvideos und Infos zum Soundtrack bis hin zu exklusivem Tupac-Material wie der Aufzeichnung eines Verhörs, seinem ersten MTV-Interview ´92 sowie auch seinem letzten ´96 noch viel zu sehen.

Deshalb bleibt nur das klare Fazit: Diese Scheibe ist absolute Pflicht für jeden Tupac-, ach was, für jeden HipHop-Fan, und auch allen anderen - vielleicht auch gerade denen, die diese Kultur noch nie so richtig verstanden haben - nur allerwärmstens ans Herz zu legen. Was ich mich nur frage, ist, wer da so gepennt hat als es letztes Jahr an die Oscar-Nominierungen ging. Sei’s drum. Durch diesen Film lebt Pac ewig weiter.
 
Alexander Karl
 

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