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  DVD-Review Sebastian Bach - Forever Wild
Review

DVD-Review ::: Sebastian Bach - Forever Wild  
Review

Sebastian Bach
Forever Wild
Eagle Vision / Edel
Heavy Metal

4:3
FSK: ab 12 Jahren
Sprache: Englisch
 
> DVD-Preisvergleich
Interview ::: Juli 2004
Bandpage


Er war das schönste Pin-Up des Heavy Metals Ende der Achtzigerjahre und zweifellos ein noch charismatischerer Frontmann als Axl Rose, seines Zeichens Diktator von Guns N' Roses Gnaden. So wunderschön cinemascopisch gelitten wie Sebastian Bach, damaliger Sänger von Skid Row in den Videos zu den ultimativen Teen-Hymnen "18 And Life" und "Youth Gone Wild", hat wohl nur selten ein Rockstar. Bach hatte das Zeug zum Kult und dies in Verbindung mit einer, na sagen wir, nicht ganz unproblematischen Individualität war wohl auch sein größtes Problem. Musikalisch dagegen konnten Skid Row durchaus überzeugen. Wurde über das erste Album ob seiner Pop-Rock-Bon Jovi-Attitüde in manchen Metallerkreisen noch die Nase gerümpft, so zeigte die Band mit dem Nachfolger, dass man auch anders, sprich heftiger, konnte. "Monkey Business" und "Slave To The Grind" kündeten eindrucksvoll von dieser Härte. Diese glorreichen Zeiten von Skid Row (die kürzlich ein Comeback versuchten) sind allerdings lange vorbei und angesichts dieser DVD muss man sagen, dass man auch einen Solo-Metaller wie Bach nicht mehr unbedingt braucht. Sein größtes Problem ist offensichtlich das Songwriting, ohne seine kongenialen Song-Autoren Dave Sabo und Rachel Bolan scheint Bach ziemlich aufgeschmissen. Also versucht er sich auf "Forever Wild" vor allem auch an den oben schon genannten Skid Row-Klassikern. Und die ruinert er mehr oder weniger mit dem offensichtlichen Missverständnis, ultraheavy klingen zu müssen. Von den bittersüßen Zwischentönen ist etwa bei "18 And Life" nichts mehr übrig geblieben. Natürlich rockt Bach mit seiner Band das Haus, sprich das legendäre "Whisky-A-Go-Go" (in dem u. a. auch Guns'n'Roses geboren worden) ganz ordentlich, das aber tut auf dem Sunset Boulevard, dem Mekka der L.A.-Rocker, jede x-beliebige Band in der Regel. Da reißt es dann auch das Bonus-Material, etwa mit nicht gesendeten Ausschnitten aus Bachs TV-Serie "Forever Wild" oder kleinen Intermezzi mit Ted Nugent oder ex-Mötley Crüe-Schreihals Vince Neil nicht mehr raus.
 
Andreas Kötter
 

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