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  DVD-Review James Last - Gentleman Of Music
Review

DVD-Review ::: James Last - Gentleman Of Music  
Review

James Last
Gentleman Of Music
Eagle Vision / Edel
"geheimes" Easy Listening

4:3, DTS, Dolby Digital 5.1 / 2.0
FSK: ohne Altersbeschränkung
Sprache: Englisch
 
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They Call Me Hansi (contra) (CD)
Elements Of James Last Vol.1 (CD)
They Call Me Hansi (pro) (CD)
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Als ich das letzte mal mit meinen Eltern feierte.

Das waren die Achtziger. Vorbereitungen laufen den ganzen Tag. Hier wird eine Girlande aufgehängt, dort wird das Tischfeuerwerk vor den Kindern versteckt. In der Küche werden wahlweise Punsch oder Bowle angerührt. Nebenbei werden Häppchen dekoriert. Dann kommen die ersten Gäste; alle Nachbarn, oder entfernte Verwandte, alle kneifen sie einem da hin oder dort hin. Egal wohin, man hasst es. Und nachdem man stundenlang Mini-Knaller hat hoch gehen lassen, kommt man stark unterkühlt zurück, in das Desaster, das meine Eltern Feier nannten. Verdammt, es ist Sylvester. Und im Fernsehen? Eine ähnliche Katastrophe: James Last.

Mehr als zwanzig Jahre später scheint mich das Grauen erneut zu treffen.
Aber überraschend. Denn mittlerweile hat sich doch der gute James Last zum echten Tipp des "geheimen" Easy Listenings gemausert. Ja, selbst meine Generation der 30-35-jährigen "Dorfmeister-und-Kruder"-Konsumenten hat in den letzten zwei bis drei Jahren schon mal erwähnt, dass James doch ein cooler Rochen ist. Hallo: James Last auf einem Mojo-Sampler: das gibt es.

Vorsicht: damit hat das alles nichts zu tun. Diese DVD ist genau die DVD, die man unter dem "alten" James Last versteht und noch schlimmer.
Abgesehen von der Tatsache, dass sich hier alle Klassiker wiederfinden, wie "Granada", "Morgens Um Sieben" oder ein "Beatles Medley", bei denen man grade froh war, dass man sie vergessen hat – es kommt noch schlimmer.
Diese Aufnahme wurde extra für das amerikanische Fernsehen produziert. Die haben wohl gehört, dass der James Last immer so gut drauf ist. Das wiederum hat James Last gehört. Deswegen mussten in diesem Konzert alle noch "glücklicher" sein und alles wirkt total verkrampft und aufgesetzt. Aber, wenn man’s mag.

Fazit: Der Sound ist wirklich gut. Für die "ursprünglichen" Fans ein netter Konzert-Mitschnitt und eine Bereicherung. Für die unter uns, die da eine Perle, einen Geheimtipp erwartet haben: Fehlanzeige.

Und nicht vergessen: Ladies first, James Last.
 
Jens Grummich
 

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